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Peres plädiert in Nazareth für volle Gleichheit zwischen Arabern und Juden

Die arabische Jugend in Nazareth ist ein wichtiger Teil der israelischen Gesellschaft. Dies versicherte Staatspräsident Schimon Peres am 21. Februar 2012 in der nordisraelischen Stadt. Dieser galt explizit der arabischen Bevölkerung.

In der Stadtbücherei kam Peres mit Fünftklässlern zusammen. Er las den Kindern ein traditionelles arabisches Volksmärchen vor und ermunterte sie: "Lest weiter Bücher, zeichnet euch aus und träumt weiter. Ihr seid ein wichtiger und untrennbarer Teil der israelischen Gesellschaft und die israelische Gesellschaft braucht euch." Ihnen stehe völlige Gleichheit zu, damit sie ihre Träume verwirklichen könnten, fügte er nach Angaben des Nachrichtenportals "Arutz Scheva" hinzu.

Peres traf auch mit 150 religiösen und städtischen Würdenträgern zusammen. Er forderte die volle Gleichheit zwischen Arabern und Juden, was die Bildung und die wirtschaftlichen Möglichkeiten angehe. Bürgermeister Ramis Dscharaisy sagte: "Der Staatspräsident hat sich in all seinen öffentlichen Ämtern für Gleichheit für den arabischen Sektor eingesetzt. Ich bin sicher, dass der Besuch in nächster Zeit und in der Zukunft positive Früchte für Nazareth tragen wird." Er sei zuversichtlich, dass der Präsident seine Politik fortführen werde.

Wie die "Jerusalem Post" berichtet, wurde Peres um Unterstützung bei der Einrichtung eines Institutes für höhere Bildung gebeten. Dies habe das Staatsoberhaupt ohne Zögern bewilligt.
Unter den arabischen Bewohnern der Stadt hatte der Besuch gemischte Reaktionen hervorgerufen. (Israelnetz)

Bild: Israels Staatspräsident Schimon Peres (rechts am Rednerpult) vor 150 religiösen und städtischen Würdenträgern in Nazareth. Foto: ISRANET

 

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