„Globaler Marsch auf Jerusalem“: Befürchtete Eskalation bleibt aus

 

Ein getöteter Palästinenser, Dutzende Verletzte – das ist die Bilanz des "Globalen Marsches auf Jerusalem" vom 30. März 2012. Die befürchteten Gewalteskalationen blieben aus. Israels Verteidigungskräfte zeigten sich mit dem Verlauf des Tages zufrieden.

Mehr als zwei Millionen Teilnehmer hatten die Organisatoren des Marsches angekündigt, am Ende waren es mehrere Zehntausend Menschen, die gegen die israelische Politik demonstrierten und Solidarität mit den Palästinensern zeigten. Vor dem "Marsch auf Jerusalem" hatte Israels Regierung die benachbarten Staaten dazu aufgefordert, die Teilnehmer von den Grenzen fernzuhalten. Offenbar wurden diese Aufforderungen berücksichtigt.

Nun bereite sich die israelische Armee auf die nächste Runde von Demonstrationen vor, so ein Armee-Sprecher. In den kommenden Wochen und Monaten stünden mit dem Tag für die palästinensischen Gefangenen, dem Naksa-Tag und dem Nakba-Tag weitere Herausforderungen an. (Israelnetz)

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