Wenn Menschen in ausweglosen Situationen wieder Hoffnung finden ist das ein großer Segen. Durch die Unterstützung von Christen an der Seite Israels konnte Be’ad Chaim im vergangenen Jahr wieder vielen Müttern ohne Hoffnung diese Hoffnung zurückgegeben. Im folgenden finden Sie neben einer persönlichen Lebensgeschichten auch Bilder von Kindern, welche durch die Arbeit von Be’ad Chaim gerettet wurden.

Gerettet durch den Einsatz von Be’ad Chaim. Foto: Be’ad Chaim

Gerettet durch den Einsatz von Be’ad Chaim. Foto: Be’ad Chaim

„Vor ungefähr fünf Jahren machte ich mit meiner achtjährigen Tochter Alijah. Ich war eine alleinerziehende Mutter und dieser Schritt war für uns keine leichte Umstellung. In England war ich damals als Akademikerin tätig gewesen und war darin auch recht erfolgreich. Aufgrund einiger unglücklicher Umstände mussten wir England allerdings mittellos verlassen. In Israel hatten wir die Gelegenheit unser Leben neu zu beginnen. Meine Tochter ging zur Schule, lernte Hebräisch und fand neue Freunde. Ich selber besuchte den Ulpan (hebräische Sprachschule) und durchforstete gleichzeitig den aktuellen Stellenmarkt.

Nach einem Jahr wurde ich von einem Mann ausgeführt, den ich während meines ersten Monats in Israel kennengelernt hatte. Es zeigte sich schnell, dass wir uns gut verstanden und es lief sehr gut zwischen uns. Eines Tages entdeckte ich, dass ich schwanger geworden war. Da ich mir nicht sicher war ob ich ihn heiraten möchte, wollte er, dass ich das Kind abtreibe. Doch das ärgerte und verunsicherte mich sehr. Ich vertraute mich einer Freundin an, die mich sofort an Be’ad Chaim verwies. Hier erhielt ich eine sehr gute Beratung und wurde dazu eingeladen an den monatlichen Treffen für schwangere Frauen und neue Mütter teilzunehmen. Der praktische und emotionale Beistand hat mir sehr geholfen die schwierigste Zeit zu überstehen. Sogar eine Versöhnung mit dem Vater des Kindes, welcher seine ursprüngliche Reaktion sehr bereute, wurde möglich. Wir heirateten.“

Gerettet durch den Einsatz von Be’ad Chaim. Foto: Be’ad Chaim

Gerettet durch den Einsatz von Be’ad Chaim. Foto: Be’ad Chaim

„Drei Monate nach unserer Hochzeit wurde unsere Tochter geboren und es wurde ein Tumor in ihrer Niere entdeckt. Die ersten 40 Tage ihres Lebens hat sie deswegen im Krankenhaus mit Operationen und Untersuchungen verbracht. Dabei haben wir wieder Hilfe von den Mitarbeitern von Be’ad Chaim erhalten, welche uns nach der Geburt Möbel, Lebensmittelpakete, Kleider und Gutscheine übergeben haben. Das hat uns ermöglicht uns um unsere Neugeborene und ihre Genesung zu kümmern. Als sie wieder gesund war habe ich sie zu den Müttertreffen mitgenommen. Hier gibt es einen guten Austausch, eine gute Gemeinschaftserfahrung und viel persönliche Unterstützung.

Im sechsten Monat meiner zweiten Schwangerschaft erkrankte mein Ehemann plötzlich an einem gemeinen Virus. Er musste aufhören zu arbeiten und konnte das Haus nur für die Arztbesuche verlassen. Ich wusste, dass ich mich in dieser Situation an Be’ad Chaim wenden konnte. Ich brauchte Hilfe um mit dieser plötzlichen Veränderung meiner Lebenssituation fertig zu werden. Ohne Vorwarnung war ich in die Rolle des Alleinverdieners geworfen und ich musste zusätzliche Jobs annehmen um unseren Kopf über Wasser zu halten. Darüber hinaus war ich auch der einzige Elternteil der gesund genug war, um sich mit den Kindern zu beschäftigen und die Mehrheit der Hausarbeit zu erledigen. Das war einfach zu viel für mich allein. Ich wurde bei Be’ad Chaim voll in das Programm aufgenommen.“

Gerettet durch den Einsatz von Be’ad Chaim. Foto: Be’ad Chaim

Gerettet durch den Einsatz von Be’ad Chaim. Foto: Be’ad Chaim

Nach der Geburt meines Babys Or-Zion vor sechs Wochen habe ich wieder damit angefangen an den Müttertreffen teilzunehmen. Wir sind Be’ad Chaim überaus dankbar für die fortlaufende Unterstützung unserer Familie. Unser Leben wurde auf die bestmögliche Weise beeinflusst. Wir sind dankbar für die Liebe, die Gutscheine, die Kleidung, für die Lebensmittelpakete und für die Hingabe der Mitarbeiter von Be’ad Chaim. Sie sind wahrhaft wertvoll für die israelische Gesellschaft, ein Hoffnungsstrahl von Licht und Wärme im Leben vieler Frauen und deren Neugeborenen, welche durch dunkle Zeiten im Leben gehen. Vielen Dank!

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