Israel und China wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Dass der Vizepräsident des ostasiatischen Landes in Jerusalem eine Wirtschaftskonferenz eröffnet, wertet der israelische Regierungschef als deutliches Zeichen.

Der chinesische Vizepräsident Wang Qishan (links) und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu haben hat am 24. Oktober 2018 die Wirtschafts-Innovationskonferenz in Jerusalem mit einem Gong eröffnet. Foto: GPO/Amis Ben-Gershom

Wang Qishan, der chinesische Vizepräsident, hat am 24. Oktober 2018 gemeinsam mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Wirtschafts-Innovationskonferenz in Jerusalem eröffnet. Dabei lobte er Israel als Innovationszentrum. China könne bei seinen Wirtschaftsreformen davon lernen. „Israel ist Weltführer in den Bereichen Elektronik, IT, Medizin und Landwirtschaft. China versucht immer noch, die Modernisierung voranzubringen.“

Die Anwesenheit Wangs, eines Vertrauten des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, wertete Netanjahu als Zeichen der wachsenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Er kündigte an, im kommenden Jahr würden die beiden Länder ein Handelsabkommen abschließen. Schon jetzt sei China nach den USA der zweitgrößte Handelspartner Israels, betonte Netanjahu.

Der Regierungschef traf sich während der Konferenz auch mit wichtigen Geschäftsführern, darunter Jack Ma vom Verkaufshaus Alibaba und mit dem früheren Google-Chef Eric Schmidt. „Ich sprach mit (Ma und Schmidt), um zu erkunden, wie die israelische Technologie entwickelt werden kann, und wie Israel in alle globalen Märkte vordringen kann“, sagte Netanjahu vor Reportern. „Ich kann ihnen sagen, deren Bewunderung für Israel ist erstaunlich.“ (Israelnetz)

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