Arbeitgeber dürfen ihre Angestellten nicht dazu zwingen, am Schabbat zu arbeiten – selbst wenn diese nicht religiös sind. Unter besonderen Umständen sind Ausnahmen erlaubt. Das besagt ein neues Gesetz, das am 18. Juni 2018 in der Knesset 57 Unterstützer fand und ohne Gegenstimme verabschiedet wurde.

Ultra-orthodoxe Männer in Meron/Nordisrael bei der Vorbereitung von Challa, einem besonderen jüdischen Brot für den Schabbat und andere Feiertage. Foto: Yaakov Naumi/Flash90

Der Likud-Abgeordnete Miki Sohar hat das Gesetz zusammen mit seiner Kollegin Alisa Lavie von der Oppositionspartei Jesch Atid eingebracht. „Der Schabbat gehört allen. Es gibt kein Gesetz, das demokratischer und jüdischer ist als dieses“, sagte Sohar. Für Lavie drückt das Gesetz das „Wesen des jüdisch-demokratischen Staates aus“. (Israelnetz)

 

 

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