Christen an der Seite Israels unterstützt die jüdisch messianische Organisation „Be’ad Chaim“ (hebr.: „Für das Leben”). Diese hat es sich zum Ziel gemacht, das Leben von Müttern und ungeborenen Kindern zu schützen. Jede Frau, unabhängig von Nationalität oder Religion, kann hier Hilfe bekommen.

Elchai und Elroy dürfen leben. Foto: Be’ad Chaim

Zwei kleine Wunder: Elchai und Elroy

Als Miriam im Alter von 17 Jahren herausfand, dass sie schwanger war, meldete sie sich bei Be‘ad Chaim. Sie hatte sehr große Schwierigkeiten und trotzdem hat sie damals vor 8 Jahren ihren Sohn Osher zur Welt gebracht. Nach der Geburt fing Miriam damit an, sich für den christlichen Glauben zu interessieren und nahm schließlich Jeshua als ihren Erlöser an. Sie heiratete den Mann, mit dem sie schon seit einigen Jahren eine Beziehung hatte. Zusammen wachsen sie im Glauben an ihren Messias. Als Miriam vor 10 Monaten herausfindet, dass sie nun mit Zwillingen schwanger ist, wusste sie, dass sie und ihr Mann zusätzliche finanzielle Unterstützung brauchen, denn Miriams Mann hat noch weitere Kinder aus zwei früheren Ehen.

Sie meldete sich deswegen wieder bei Be‘ad Chaim und wusste, dass ihr dort durch das „Operation Moses”- Projekt geholfen werden kann. Während der ganzen Schwangerschaft versuchten Ärzte, Miriam zu einer Abtreibung zu bewegen. Es handelte sich bei ihren Babys um monochorial-monoamniotische Zwillinge. Das sind eineiige Zwillinge, die sowohl Fruchtblase als auch Plazenta miteinander teilen. Da sie zwei separate Nabelschnüre hatten, fürchteten die Ärzte, dass diese sich verwickeln könnten. Zusätzlich zeigte eine Ultraschalluntersuchung, dass einer der Zwillinge eine Hasenscharte hat und womöglich dazu auch noch eine Kieferspalte. Während der Schwangerschaft wurde sehr viel für Miriam und die Zwillinge gebetet.

Am 29. April 2019, während der 36. Woche ihrer Schwangerschaft, brachte Miriam zwei wunderbare, gesunde Jungen zur Welt. Sie nannte sie Elchai (Gott lebt) Peter und Elroy (Gott ist mein Hirte) Paul. Miriam nennt sie ihre Wunderbabys, die ihr durch die Hand Gottes gegeben wurden. Sie ist IHM sehr dankbar und fühlt sich tief geliebt durch die große Gnade, die ER ihr gezeigt hat, indem ER ihre Kinder schützte und heilte noch bevor sie geboren waren.

Miriam nennt sie ihre Wunderbabys, die ihr durch die Hand Gottes gegeben wurden. Sie ist IHM sehr dankbar und fühlt sich tief geliebt durch die große Gnade, die ER ihr gezeigt hat, indem ER ihre Kinder schützte und heilte noch bevor sie geboren waren.

Baby Elroy wurde nur mit einer kleinen Hasenscharte geboren, die aber nicht einmal das Stillen stört. Gott hat die Gebete für Miriam und die Kinder erhört. Miriam durfte nach einer Woche schon wieder nach Hause, während ihre Neugeborenen noch einige Wochen im Krankenhaus bleiben mussten. Elroy durfte als erstes nach Hause und an Miriams 24. Geburtstag durfte auch Elchai zu seinem Bruder stoßen. Miriam geht es gut. Ihr Mann steht nachts auf und kümmert sich um die Kinder. Miriams Mann ist Koch, muss aber zurzeit wegen einem Rückenleiden leider im Sicherheitsdienst arbeiten. Vor kurzem absolvierte er dazu ebenfalls einen Kurs in Computerprogrammierung.  Er hofft auf einen gut bezahlten Job in diesem Gebiet. Miriam ist eine sehr gütige, dankbare und positive Person. Sie hat Be‘ad Chaim herzlich gedankt für die Hilfe und Unterstützung während dieser schwierigen Zeit. Be’ad Chaim konnte sie mit allem versorgen, was sie für die Babys brauchten

Elchai und Elroy Hand in Hand. Foto: Be’ad Chaim