Mit historischer Gründlichkeit zeigt „1948. Die Ausstellung“, was im Mainstream untergeht: wie Israel wirklich entstand. Und die erfolgreiche Ausstellung entlarvt eine der absurdesten Propaganda-Kampagnen der Neuzeit. „Jesus war Palästinenser“, sagt die muslimische US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar.*) Und sie ist nicht die einzige Stimme, bei der es einem den Atem verschlägt.

Bei der Vernissage der Ausstellung „1948“ am 2. Mai 2019 in Berlin-Charlottenburg. Foto: Jessica Brauner

 

Von Leo Sucharewicz

„Jesus war Moslem“, verkündete Mufti Muhammad Hussein im palästinensischen Fernsehen.“**). Je nach Temperament kann man über diese Blasphemie lachen oder sich bemühen, den aufkommenden heiligen Zorn zu unterdrücken.
Was im Westen also im nervlich besten Fall mit Kopfschütteln quittiert wird, gilt bei Millionen von Muslimen als blanke Wahrheit, zumal als Teil der Freitagspredigt. Vor allem arabische Kinder in Gaza und den Koranschulen weltweit verinnerlichen diese Art von absurder Geschichtsverzerrung, wachsen mit ihr auf und verbreiten sie weiter. In Deutschland erkennt man an zahllosen Leserkommentaren, wie weit diese Verbreitung fortgeschritten ist.
Überraschend ist aber nicht das „Prinzip Propaganda,“ sondern die aktuelle Grenzenlosigkeit willkürlicher Behauptungen. Propaganda betrieben palästinensische Araber seit der offiziellen „Gründung“ Palästinas 1964 in Kairo. Das erste Ministerium des damals ins Leben gerufenen Nationalrats war das direkt so genannte Propaganda-Ministerium. Nach jedem verlorenen Krieg intensivierten arabische Staaten und palästinensische Organe ihre Propaganda.

Korrektiv gegen Propaganda
Ein kräftiges Korrektiv bietet jetzt glücklicherweise die Ausstellung „1948“. Faktenreich, mit vielen historischen Bildern und Dokumenten zeigt sie, wie Israel entstanden ist. Tafel für Tafel entlarvt die Ausstellung die Kernthemen der arabisch-palästinensischen Propaganda zu Flucht, Land und Völkerrecht. Gerade aus christlicher Sicht bietet die Ausstellung Inspiration und kompaktes Geschichtswissen.
Einzelne Tafeln ragen etwas exkursiv heraus, darunter der überragende jüdische Anteil an der industriellen Entwicklung Deutschlands und ihr opferreicher Beitrag im Ersten Weltkrieg. Gründlich räumt die Ausstellung auf mit der kompletten Fehlinterpretation des Zionismus durch linke und linksextreme Kreise. Zahlreiche Dokumente belegen, was der Zionismus wirklich ist: Nicht mehr und nicht weniger als die Rückkehr des jüdischen Volkes in ihr angestammtes Heimatland.
Fakten gegen das Vergessen
„1948“ bewahrt weitgehend unbekannte Fakten vor dem historischen Vergessen. Wer weiß heute noch, welche verheerende Rolle der Mufti von Jerusalem spielte, der von Hitler, Himmler und Eichmann Geld und Waffen erhielt, um Massenmorde an den jüdischen Pionieren und Stadtbewohnern vorzubereiten? Im Bunde mit den Muslimbrüdern warb der fanatische Islamist 1947 bei arabischen Führern für einen genozidalen Krieg gegen das im Entstehen begriffene Israel.
Den Sieg Israels im Sechs-Tage-Krieg 1967 sehen viele Christen und Juden als Wunder wider alle Statistik an. Noch unerklärlicher ist aber, wie Israel 1948 fünf hochgerüstete arabische Armeen zurückschlagen konnte. Die Ausstellung bemüht sich zwar um logische Erklärungen, aber Rätsel angesichts der arabischen Überlegenheit an Waffen und Soldaten bleiben.

Fast 100.000 Besucher – exzellent bewertet
Träger der Ausstellung ist der Verein DEIN – Demokratie und Information e.V, der auch Führungen anbietet. Dr. Felix Klein, Beauftragter der deutschen Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, übernahm die bundesweite Schirmherrschaft. Ein wissenschaftlicher Beirat achtet auf historische Qualität.
„1948“ ist ein harter Schlag für die palästinensisch-arabische Propaganda. Im Internet kursieren deshalb mehrere Versuche, die Ausstellung zu diskreditieren. Am Erfolg konnte dies nichts ändern. An 30 Orten wurde „1948“ mittlerweile von fast 100.000 Besuchern gesehen – und exzellent bewertet. Wie prominente Besucher urteilen, ist hier zu sehen: https://www.dein-ev.net/statements

Wer die Ausstellung zeigen will, schreibt einfach eine E-Mail an: 1948@dein-ev.net.
Leo Sucharewicz

*) Pro – Christliches Medienmagazin, https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2019/04/25/us-abgeordnete-omar-jesus-war-palaestinenser/
**) israelnetz,https://www.israelnetz.com/nachrichten/2010/02/05/jesus-war-palaestinensischer-moslem/