„Wenn der HERR das Haus nicht baut, arbeiten seine Erbauer vergebens daran. Wenn der HERR die Stadt nicht bewacht, wacht der Wächter vergebens (Psalm 127,1).

Auch im Februar beten wir wieder für Israel und bitten um Gottes unentbehrlichen Schutz für das Land. Wenn der HERR nicht wacht, so wachen wir als Wächter umsonst. Israel wird von allen Seiten bedroht. Das Wachen Gottes ist also dringend notwendig. Israel befindet sich momentan in einer Zeit politischer Ungewissheit. Im März sucht Israel wiederum das Wahllokal auf um ein neues Parlament zu wählen. Es ist wichtig, dass eine gute Regierung an die Macht kommt, die Israel auf tatkräftige Art und Weise regiert. Noch wichtiger ist es aber, dass die Regierung sich auf Gott verlässt und weiß, dass Gott über Israel wacht und Israel “baut”.
Auch in diesem Gebetskalender erwähnen wir an den Samstagen wieder einige biblische Personen, die vorbildlich sind für unser Gebetsleben. Der Herr Jesus steht dabei an allererster Stelle. Es ist eine riesige Ermutigung, wenn man weiß, dass wir nicht nur beten dürfen wie Jesus gebetet hat, sondern, dass Jesus auch für uns betet. „Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein   und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein -, und ich bin in ihnen verherrlicht“ (Johannes 17,9-10).

• Samstag, 01.02. Schabbat. Esra. Als Priester und Schriftgelehrter hat er das Volk unterwiesen, nachdem es aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war (Esra 10). Er hat auch dafür gesorgt, dass sie zu den Ordnungen Gottes zurückkehrten. Dankt dafür, dass auch in unserer Zeit Juden aus anderen Völkern nach Israel zurückkehren und mittels des prophetischen Wortes entdecken wer Gott ist. Der Rabbiner Kook hat gesagt: „Das Volk Israel gehört ins Land Israel um dort den Namen Gottes zu heiligen“.

• Sonntag, 02.02. Nord-Israel. „Gott, der Großes und Unerforschliches tut, Wunder bis zur Unzahl, der Regen gibt auf die Fläche der Erde und Wasser sendet auf die Fläche des Feldes“ (Hiob 5,9-10). Dankt dafür, dass im Laufe dieses Winters in Israel schon viel Regen gefallen ist! Das Land hat es sehr dringend gebraucht.

• Montag, 03.02. Die libanesische Terrororganisation Hisbollah benutzt ein Zentrum in Berlin und in 30 anderen Stätten (u.a. Moscheen) in Deutschland zu ihren Zwecken (Mitglieder und Fonds werben zu Terroraktionen und Waffenankäufen). Betet, dass diese Praktiken gestoppt werden mögen. Betet, dass Hisbollah Israel in keiner Weise schaden kann.

• Dienstag, 04.02. Derzeit gibt es etwa 57.000 behinderte Veteranen in Israel. Mehr als 500 von ihnen sind sehr stark behindert. Auch leiden etwa 5000 Veteranen unter posttraumatischen Stress-Syndromen. Bittet um Kraft und Trost für alle Veteranen. Betet, dass es Frieden für Israel geben wird, damit es nicht zu noch mehr Opfern kommt.

• Mittwoch, 05.02. Nicht nur aus Gaza werden Raketen auf Israel herübergeschossen, sondern auch aus Syrien. Diese Raketen aus Syrien wurden in der vergangenen Zeit zum Glück durch das israelische Raketenabwehrsystem (Iron Dome) abgefangen. Betet, dass Gott Israel schützt gegen Raketen aus Gaza und aus Syrien.

• Donnerstag, 06.02. In Israel lebt momentan ein Viertel der Israelis in Armut, unter ihnen sind eine Million Kinder. Betet, dass die Regierung mehr gegen die Armut unternehmen möge. Bittet auch um Segen für das Werk von Organisationen wie Hineni, die mit Garküchen armen Leuten Mahlzeiten gibt.

• Freitag, 07.02. Vorigen Monat wurde der bedeutende iranische Führer General Soleimani von den Amerikanern liquidiert. Soleimani war ein sehr großer Feind Israels. Betet um Schutz für Israel, das mit Amerika verbündet ist, denn Racheanfälle aus dem Iran sind nicht auszuschließen.

• Samstag, 08.02. Schabbat. Nehemia. Als Nehemia vom erbärmlichen Zustand der Stadt Jerusalem erfuhr, lesen wir in Nehemia 1,4b: „… setzte ich mich hin, weinte und trauerte tagelang. Und ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels“. Auch in Kapitel 2 lesen wir, dass Nehemia mit Gebet den Verhältnissen entgegentritt. So lasst uns auch mit Gebet reagieren auf die Zustände, die Israel als Land und Volk treffen.

• Sonntag, 09.02. „Das Wohltun und Mitteilen aber vergesst nicht, denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen“ (Hebräer 13,16). Betet für Holocaust-Überlebende in Israel. Oft leben diese Menschen in Armut und Einsamkeit. Zum Glück gibt es auch viele Hilfsorganisationen. Bittet um Segen auf das Werk dieser Organisationen und betet dafür, dass die Holocaust-Überlebenden dadurch getröstet werden mögen.

• Montag, 10.02. Tu Bischwat: Neujahr der Bäume. Heute feiern die Juden Tu Bischwat. Ursprünglich ist dies ein wichtiges Fest, das im Zusammenhang steht mit der Handhabung der Gesetze bezüglich der Übertragung der Ernte an den Tempel. Dankt dafür, dass Gott das Land Israel segnet und viele Obst- und Gemüsearten im Land angebaut werden können.“

• Dienstag, 11.02. Nord-Israel. Das neue Alarmsystem der israelischen Armee bewirkt, dass Gebiete, die man nicht für gefährdet hält, auch nicht durch Sirenen aufgeschreckt werden. Dies bedeutet, dass etwa 50% weniger Alarmsirenen gehört werden. Dankt für diese Entwicklung, wodurch Israelis weniger oft unnötigerweise aufgeschreckt und traumatisiert werden.

• Mittwoch, 12.02. Die Universität von Tel Aviv hat ein Zentrum für Quantum-Wissenschaft eröffnet. Die Quantum-Wissenschaft ist eine Wissenschaft deren Bedeutung immer größer wird. Dankt, dass Israel durch diese und viele andere wichtigen Untersuchungen, beispielsweise auf dem Gebiet der Medizin, einen bedeutenden Beitrag leisten kann und somit der Welt zum Segen ist.

• Donnerstag, 13.02. Süd-Israel. Im vergangenen Herbst kam wieder aus Gaza ein Raketenregen auf Israel herab. Kein einziger Israeli wurde dadurch getötet. Dankt, dass Gott Israel geschützt hat.

• Freitag, 14.02. Bittet um Weisheit für die israelische Armee und die israelische Regierung, wie sie dem Terrorismus aus Gaza entgegentreten sollen. Betet, dass der Konflikt nicht in eine Eskalation geraten möge.

• Samstag, 15.02. Schabbat. Hiob. Nach einer recht turbulenten Zeit findet Hiob Ruhe im Gebet (Hiob 42). Er tut Buße und betet für seine Freunde. Diese Gespräche zwischen Hiob und seinen Freunden erinnern uns an ein Gespräch zwischen zwei Juden. Der erste sagte: „Der Holocaust hat mir den Glauben an Gott genommen“. Worauf der andere Überlebende antwortete: „Gerade im Holocaust habe ich meinen Glauben an Gott behalten“. Dies lässt uns ganz ehrfürchtig werden, weil wir wissen: Gott ist immer da, sowohl im Leiden als auch in der Erlösung.

• Sonntag, 16.02. „Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen“ (Psalm 91,11). Betet für alle Ortschaften nahe Gaza. Schon viele Jahre leben sie in großer Gefahr. Betet für die Einwohner der Ortschaften, dass sie einen Weg finden mögen mit der Spannung umzugehen, dass sie spüren mögen, dass Gottes schützende Engelmacht sie umgibt.

• Montag, 17.02. Betet für die Menschen, die von den dauernden Raketenangriffen materiellen, physischen und seelischen Schaden erleiden. Betet, dass sie Heilung erfahren dürfen.

• Dienstag, 18.02. Während des Vereidigungsaktes bekommen die Soldaten der IDF nicht nur eine Waffe, sondern auch den Tanach, das Alte Testament. Betet, dass die Soldaten den Tanach lesen und nichtgläubige Soldaten dadurch zum Glauben finden mögen.

• Mittwoch, 19.02. 40% der Israelis aus der Peripherie des Landes im Norden oder Süden fühlen sich nicht sicher, das geht aus einer Umfrage der Behörden hervor. Etwa 30% der Bevölkerung hat keine Luftschutzgelegenheit in der Nähe ihrer Wohnung. Betet, dass Anpassungen vorgenommen werden , damit man sich sicherer fühlt. Betet auch um Schutz und Kraft für alle die sich nicht geschützt fühlen.

• Donnerstag, 20.02. Hamas hat neulich gedroht, dass wenn Israel die Blockade des Gazastreifens fortsetzt, man es zu tun bekommen werde mit 70.000 Hamas-Kämpfern. Betet, dass diese Drohung kraftlos sein möge und die Hamas außer Stande sein werde, Israel zu schaden.

• Freitag, 21.02. Durch die Aufmerksamkeit des Schin Bet (israelischer Geheimdienst) wurden im vergangenen Jahr etwa 450 Terroranschläge verhindert. Dies ist Grund zur Dankbarkeit. Betet bitte weiterhin dafür, dass Anschläge verhindert werden.

• Samstag, 22.02. Schabbat. Nach einem Wort des Herrn kaufte Jeremia einen Acker in Anatot und versiegelte den Kaufbrief (Jeremia 32). Danach betete er zum HERRN (Vers 16). So darf auch unser Gebet für Israel sein, wachsam bleiben, zuhören und danach handeln. Wenn Israel in einer schwierigen Lage ist, so ist unser Gebet durchaus am Platz. Ebenso auch unsre Freundschaft und unser Mitgefühl.

• Sonntag, 23.02. „Ich habe deine Verbrechen ausgelöscht wie einen Nebel und wie eine Wolke deine Sünden. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst“ (Jesaja 44,22). Betet für weltliche Israelis in Israel. Viele von ihnen feiern an den jüdischen Feiertagen zwar noch mit, bezeugen aber, dass sie nicht mehr an Gott glauben. Betet, dass sie gläubig werden mögen.

• Montag, 24.02. Kernland Israel. Kürzlich zogen israelische Araber auf die Straße, wo sie für das Anliegen demonstrierten, mehr Polizei in ihren Dörfern zu bekommen. Betet, dass die israelische Regierung dazu die richtigen Entscheidungen trifft und die Kriminalität abnehmen möge.

• Dienstag, 25.02. Kürzlich zog auch eine Journalistendelegation aus arabischen Ländern, mit denen Israel keinen Kontakt hat, durch das Land Israel. Zweck der Reise war es, ihnen zu zeigen, wie es in Israel wirklich zugeht. Dankt für diesen besonderen Besuch und betet dafür, dass eine immer größere Offenheit vonseiten arabischer Länder auf Israel zukommt.

• Mittwoch, 26.02. Betet für den Schutz israelischer Ortschaften in JudäaSamaria. Hier ist die Gefahr für jüdische Israelis groß, von einem Terroristen angegriffen zu werden. Betet dafür, dass man diese Angriffe verhüten kann.

• Donnerstag, 27.02. Betet für die israelische Armee, dass die Heeresleitung in adäquater Art und Weise auf Drohungen und Angriffe reagiert und, dass Gott der Verteidigung des Landes die Treue halten möge.

• Freitag, 28.02. Am Montag 2. März sucht Israels Bevölkerung zum dritten Mal innerhalb eines Jahres das Wahllokal auf, um ein neues Parlament zu wählen. Betet, dass die Vorbereitungen zu den Wahlen einen guten Verlauf nehmen und die Wähler über die Standpunkte der verschiedenen Parteien richtig informiert sind.

• Samstag, 29.02. Schabbat. Daniel. Daniel blieb Gott treu und betete drei Mal täglich nach Jerusalem hin (Daniel 6,11), trotz des Gesetzes, demzufolge König Darius über einen jeden, über jede Gottheit erhaben war und alle Einwohner seines mächtigen Reiches ihn anbeten sollten. Für uns eine Lehre, Gott in der Fürbitte die Treue zu halten, und zwar ungeachtet der Verhältnisse.

Gebetsanliegen: Gebetsteam Christians for Israel International und Marie-Louise Weissenböck