Ihre Reise nach Israel hat ihre Ansichten über den jüdischen Staat zum Positiven verbessert. Diese Ansicht vertraten mehr als 53 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des israelischen Tourismusministeriums. Befragt wurden rund 15.000 Personen aus aller Welt, die 2018 in Israel Urlaub machten.

Touristen an der Grabeskirche in Jerusalem. Foto: ISRANET

 

Etwa 41 Prozent der Befragten gaben an, ihre Meinung zu Israel habe sich durch den Urlaub nicht verändert. 1,5 Prozent der Touristen hatten nach ihrer Reise ein negativeres Bild von Israel.

Mit rund 93 Prozent war die überwiegende Mehrheit mit ihrem Urlaub in Israel zufrieden und beschrieb diesen als „gut bis ausgezeichnet“.

Klagemauer ist meistbesuchte Stätte

Die am meisten besuchte Stadt war Jerusalem. Rund 77,5 Prozent der Touristen statteten der Hauptstadt einen Besuch ab. An zweiter Stelle rangiert Tel Aviv (67,4 Prozent), gefolgt von der Gegend um das Tote Meer (48 Prozent) und Tiberias am See Genezareth (36,2 Prozent).

Die Klagemauer/Westmauer ist unterdessen die von Touristen am häufigsten frequentierte Stätte (71,6 Prozent). Rund 52,6 Prozent der Urlauber besuchten die Grabeskirche, gefolgt von Jaffa (50,1 Prozent) und der Via Dolorosa in Jerusalem (47,4 Prozent).

Als am besten gepflegte Stätte stuften 31,3 Prozent der Urlauber den Hafen von Tel Aviv ein. Platz zwei belegte die ehemalige Felsenfestung Massada in der Judäischen Wüste mit 26,2 Prozent, gefolgt vom Tel Aviver Kunstmuseum mit 21,2 Prozent.

Die meisten Urlauber sind Christen

Von den Touristen waren 27,5 Prozent Juden. Christen machten einen Anteil von 54,9 Prozent aus – von ihnen waren 42,8 Prozent Katholiken und 30,6 Prozent Protestanten. 2,4 Prozent der Israel-Reisenden waren Muslime. Die Mehrheit der Besucher, rund 65 Prozent, gab an, auf eigene Faust und nicht mit einer Gruppe im Land unterwegs zu sein. (Israelnetz)