Editorial

(Die aktuelle Ausgabe zum Durchblättern, ist weiter unten zu finden)

Liebe Leser!

Unsicherheiten und Unwägbarkeiten scheinen zuzunehmen. Eine Wahl, die zu keiner Regierungsbildung führt – das gab es in der modernen Geschichte Israels noch nie. In Israel herrscht Verunsicherung.

In Europa: Die Turbulenzen um die Besetzung der wichtigsten Ämter in der EU haben weiterhin nicht vertrauenserweckend und stabilisierend gewirkt. Gleichzeitig die weitere Intensivierung der Brexit-Krise und der Iran-Krise (die Israel bekanntlich sehr zentral betrifft), während die EU-Institutionen im Umbruch sind.

In Deutschland: der Antisemitismus nimmt zu. Auf diesem Hintergrund verschärft sich die Diskussion um die richtige Politik Richtung Israel – nicht zuletzt auch in der Frage des deutschen Abstimmungsverhaltens in den UN-Institutionen. Dazu die Frage: wird die große Koalition den Herbst überleben?

Zeiten der Verunsicherung und Zeiten der Krise können auch Zeiten der Neubesinnung sein. Im besten Fall auch Zeiten der Erneuerung. In Israel. In Europas Beziehung zu Israel. In Deutschland. Dafür können wir beten und dafür können wir uns einsetzen.

Ich wünsche, dass Ihnen diese Ausgabe in diesem Sinne vielfältige und hilfreiche Anregungen bietet. Mit besten Segensgrüßen verbleibe ich

Ihr/Euer Harald Eckert