Editorial

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Liebe Leser!

Jüdische Menschen erleben unruhige Zeiten. In Israel, wo es nach wie vor unklar ist, ob es zu einer Regierungsbildung oder zu den 3. Neuwahlen innerhalb eines Jahres kommt, und gleichzeitig die südliche Landeshälfte unter heftigem Raketenbeschuss steht. In Deutschland, wo nach dem Terrorakt in Halle die innerjüdische Diskussion um die Frage danach, ob die Koffer nun zu packen sind oder (noch) nicht, voll entbrannt ist. Und in der EU hat man nichts Besseres zu tun, als israelische Produkte im Sinne eines Warnhinweises zu kennzeichnen. In der Tat: Das „Nie wieder“ – Judenhass und Antisemitismus – lebt wieder! Gut 70 Jahre nach dem Holocaust und 30 Jahre nach dem höchst gnädigen Mauerfall.

Für uns als Christen an der Seite Israels möge dies alles zum Ansporn dienen, dass wir uns noch mehr an die Seite des jüdischen Volkes und noch mehr an die Seite Israels stellen. Vor allem in Taten. Als Leitungsteam waren wir kürzlich bei den Projektpartnern in der Ukraine und in Israel, mit denen wir zum Teil schon seit mehr als 20 Jahren zusammenarbeiten. Begegnungen voller Herzenswärme, Freundschaft und Vertrauen. Für alle eine wunderbare Erfahrung. Versöhnung, Dialog, Zusammenarbeit, Freundschaften, gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Hoffnungen, … – das ist der Weg in die Zukunft. Jeder von Ihnen ist herzlich eingeladen, mehr als je zuvor auf diesem Weg (weiter) zu gehen!

Eine gesegnete Weihnachts- und Chanukkazeit wünscht Ihnen von Herzen

Ihr/Euer Harald Eckert