Die drei israelischen Städte mit der höchsten Lebensqualität im Land befinden sich rund um Tel Aviv am Mittelmeer. Jerusalem schneidet bei der Umfrage hingegen schlecht ab.

Der Safari-Park in Ramat Gan ist wegen seiner Zuchterfolge weltweit angesehen. Foto: ISRANET

 

Ramat Gan ist Israels Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht des israelischen Zentralen Statistikbüros hervor. Schlusslicht der Liste ist Bat Jam.

Die Universitätsstadt Ramat Gan bei Tel Aviv ist Sitz der zweitgrößten Diamantenbörse der Welt. Hier befinden sich zudem das Fußball-Nationalstadion, ein wegen diverser Zuchterfolge weltweit angesehener Safari-Park sowie das höchste Gebäude Israels, das „City Gate“.

Auf Ramat Gan folgen die Städte Rehovot und Rischon LeZion. Beide befinden sich ebenfalls unweit von Tel Aviv in der Gusch-Dan-Region. Tel Aviv selbst rangiert auf dem vierten Platz. Die Mittelmeermetropole punktete vor allem mit der höchsten Beschäftigungsquote und der niedrigsten unfreiwilligen Teilzeitbeschäftigung.

Die Wüstenstadt Be’er Scheva landet auf Platz 8. Hier hatten die Bürger ein besonders hohes Maß an Vertrauen in die Regierung. Es ist die einzige Stadt, in der Frauen mehr Führungspositionen im öffentlichen Sektor innehatten als Männer. Von allen bewerteten Städten gab es in Be’er Scheva die höchste Kindersterblichkeitsrate.

Israels Hauptstadt Jerusalem kommt auf Platz 12. Hier gab es von allen Städten die höchste Armutsrate. Bedingt ist dies unter anderem durch die hohe Anzahl von ultra-orthodoxen Juden und Arabern in der Stadt. Auch die Arbeitslosenquote ist sehr hoch.

Den letzten Platz belegt Bat Jam. In der Stadt gab es eine unterdurchschnittliche Lebenserwartung, überdurchschnittlich viele übergewichtige Erstklässler und eine hohe wirtschaftliche Unzufriedenheit. Positiv fielen hier die niedrigste Kindersterblichkeitsrate und eine sehr niedrige Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle auf.

Für die im Jahr 2017 durchgeführte Studie wurden Bewohner der 14 größten Städte Israels befragt. Themen waren unter anderem Gesundheit, Arbeitssituation, finanzielle Zufriedenheit, Bildung und Wohnraum. (Israelnetz)

 

 

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