„Christen für Israel“ in den Niederlanden hat am 12. März 2019 einen Protest gegen die anti-israelische Boykottbewegung BDS vor der Parteizentrale von „GroenLinks“ („GrünLinks“) in Utrecht organisiert. Rund 150 Christen und Juden nahmen an der Kundgebung teil, unter ihnen auch der niederländische Oberrabbiner Binyomin Jacobs und der Direktor von „Christen für Israel“ Roger van Oordt.

Beim Protest am 12. März 2019 von Christen und Juden vor der Parteizentrale von „GroenLinks“ („GrünLinks“) in Utrecht. Foto: Christenen voor Israel

 

„GroenLinks“ hatte sich im Februar für die Unterstützung der BDS-Bewegung ausgesprochen. „Ein schwerer Fehler, der Antisemitismus fördert“, sagte Oberrabbiner Jacobs in seiner Ansprache und betonte: „BDS steht für die Zerstörung Israels, nicht nur für den Boykott einiger weniger Produkte aus den sogenannten besetzten Gebieten.“

Außerdem stellte Jacobs klar, dass der Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus nicht mehr besteht. „Während der Kreuzzüge wurden wir als Juden getötet wegen unserer Religion. Im Mittelalter waren wir die Ursache von Krankheiten, und deshalb musste der Virus der Juden ausgerottet werden. Meine Eltern hatten in den Jahren 1940-1945 hier in den Niederlanden die falsche Rasse. Und heute sind alle Juden verachtenswerte Zionisten. “
Die Rede von Jacobs wurde schmerzlich bestätigt, als ein vorbeikommender Radfahrer antisemitische Slogans rief, nachdem er die israelischen Flaggen sah.

„BDS will die Zerstörung Israels“

Roger van Oordt, Direktor von Christen für Israel (Christenen voor Israel) mit Sitz in Nijkerk, sagte: „Die BDS-Bewegung zielt auf die Zerstörung des jüdischen Staates. Es gibt keinen Platz für Israel, und wie Hamas und der Iran immer und immer wieder sagen, dreht sich alles um Israel und um die Zerstörung des jüdischen Volkes in Israel. Es gibt keinen Platz für Juden: nicht in Judäa und Samaria, aber eben auch nicht in Tel Aviv oder Ashdod.“

Nach den Ansprachen wurden Oberrabbiner Jacobs und van Oordt zu einem Gespräch mit dem „GroenLinks“-Vorsitzenden Jeroen Postma und der Partei-Direktorin Jessie Bokhoven eingeladen. Die Vertreter von „GroenLinks“ erhielten eine schriftliche Erklärung, in der Christen für Israel deutlich machte, was die Gefahren von BDS sind. Außerdem richteten die beiden Sprecher der Protest-Kundgebung an „GroenLinks“ die Bitte, sich von der BDS-Bewegung zu distanzieren und sich bei der jüdischen Gemeinde und bei Israel zu entschuldigen.
„Wir hoffen, dass „GroenLinks“ darüber nachdenken wird und sich vom Antisemitismus fernhält“, so das Fazit von Roger van Oordt.

Christen für Israel in den Niederlanden und Christen an der Seite Israels in Deutschland /Österreich/Schweiz gehören zur weltweiten Bewegung Christians for Israel International.

„BDS“ steht für “Boycott, Divestment and Sanctions” (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen”) und will Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren.-

 

 

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