Zusammen mit der israelischen Pro-Life Organisation Be‘ad Chaim, engagiert sich Christen an der Seite Israels für den Schutz von ungeborenen Kindern und deren Mütter. Viele Menschenleben wurden dadurch schon gerettet, so wie das Leben von Hodaya:

Im Dezember 2019 durfte Hodaya ihren ersten Geburtstag feiern. Sie hat sich gut entwickelt und ist ein sehr schönes und aufmerksames Mädchen. Die starke Bindung zu ihrer Mutter tut ihr gut. Als sie geboren wurde, war die Lage zunächst prekär. Sie konnte nicht selbständig atmen und musste für fast zwei Wochen zur Behandlung auf die Intensivstation. Ihre Mutter Ronit besuchte sie damals jeden Tag mehrere Male, um bei ihr zu sein und sie zu stillen. Nun geht es Hodaya wieder besser. Ronit kam schon zu Beginn ihrer Schwangerschaft auf Be‘ad Chaim zu. Ihre Nachbarin hatte ihr erzählt, dass man dort als schwangere Frau Hilfe bekommen kann. Ronit hatte in der Vergangenheit schon einmal abgetrieben und wusste daher um die damit verbundene tiefe Trauer und dem auftretenden inneren Schmerz. Trotzdem hatte sie wieder geplant ihr ungeborenes Baby, Hodaya, abzutreiben. Sie hat bereits zwei Kinder aus einer geschiedenen Ehe und dazu noch ein drittes Kind von ihrem Ex-Freund. Von ihm war sie nun auch mit Hodaya schwanger.

Hodaya geht es wieder gut. (Foto: Be’ad Chaim)

Sie hatte große Angst vor ihm, da er immer wieder gewalttätig war und sie bedroht hat. Es ging sogar so weit, dass von einem Anwalt ein Kontaktverbot verhängt werden musste, um Ronit zu schützen. Durch die Hilfe und Unterstützung von Be‘ad Chaim hat sich Ronit dann glücklicherweise umentschieden und sich doch für das Leben von Hodaya und die Geburt ausgesprochen. Alle Beteiligten waren über diese Entwicklung von Herzen dankbar. Einige Monate nach der Geburt begriff auch der Vater, dass er sich um seine neugeborene Tochter irgendwie kümmern sollte. Seitdem bezahlt er einen Teil von Ronits Miete und einen Teil der Rechnungen für die Kinder. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen den Beiden auch wieder entspannter, weshalb er sogar ab und zu für ein paar Stunden auf die Kinder aufpassen darf. Ronit möchte gerne in Zukunft an einer lokalen Universität studieren und belegt dazu schon jetzt einen Englischkurs, um ihre Voraussetzungen zu verbessern.

Im Laufe des letzten Jahres hat Ronit gelernt, dass sie kein Opfer ihrer persönlichen Umstände sein muss. Diese Entwicklung führt sie zurück auf die Liebe und die Zuwendung, die sie bei Be’ad Chaim erfahren hat. Sie ist sehr dankbar für die Babymöbel und die Gutscheine, die sie von Be‘ad Chaim in Zusammenarbeit mit Christen an der Seite Israels regelmäßig erhält.