Der israelische UN-Botschafter Danny Danon hat 30 seiner Amtskollegen einen Terrortunnel der Hisbollah an der Grenze zum Libanon gezeigt. Seinen Worten zufolge ging es ihm darum, sie die „Ergebnisse der iranischen Terrorfinanzierung aus erster Hand“ sehen zu lassen. Danon forderte den UN-Sicherheitsrat auf, die Hisbollah als Terror-Organisation einzustufen.

Israels Premierminister Netanjahu (links) mit der Delegation der UN-Botschafterinnen und -Botschafter am 3. Februar 2019. Foto: GPO/Haim Zach

 

Während ihres fünftägigen Besuches in Israel wurden die Diplomaten auch von Staatspräsident Reuven Rivlin empfangen. Dieser lobte die Vereinten Nationen als wichtiges Forum. Zugleich beklagte er, dass einige Einrichtungen ungerechte Entscheidungen zu Israel fällen.

Vor der Besichtigung des Terrortunnels am 3. Februar 2019 gab Israels Premierminister Benjamin Netanjahu den Diplomaten Informationen über die Sicherheitslage in der Region:  

„Im Nahen Osten hat sich etwas verschoben. Diese Änderung betrifft das Aufkommen der aggressiven Theokratie Irans, der danach trachtet, den Nahen Osten zu erobern, Israel auszulöschen und viele andere Teile der Welt zu dominieren.

Iran hat Verbündete. Eine davon ist die Hisbollah. Die Hisbollah ist gerade erst Teil der libanesischen Regierung geworden. Doch dies ist nicht die richtige Bezeichnung; eigentlich kontrolliert sie die libanesische Regierung. Und das heißt, dass Iran die libanesische Regierung kontrolliert.

Es ist wichtig, diese sehr machtvolle Botschaft auszusenden, genauso, wie wir die Terrortunnel aufhalten, die nach Israel eindringen, werden wir jegliche Aggression aufhalten; aus dem Libanon oder Syrien oder auch Iran selbst. Wir sind der Verhinderung dieser Aggression verpflichtet, und indem wir das tun, schützen wir nicht nur Israel selbst, sondern auch unsere Nachbarn und den Weltfrieden.“ (Israelnetz/(Amt des israelischen Premierministers)

 

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