Auch im Jahr 2018 konnten verschiedene Terroropfer aus Israel wieder zu einer Erholungswoche nach Deutschland kommen. Solche Regenerationszeiten werden von Psychologen und Trauma-Experten empfohlen und haben sich immer wieder als sehr hilfreich für die traumatisierten Personen erwiesen. Gerne möchten wir Sie an diesen besonderen Begegnungen von Israelis in deutschen Gastfamilien teilhaben lassen.

Das Ehepaar Gutmann war bei einer Gastfamilie im Schwarzwald untergebracht.

„Unsere Geschichte beginnt mit Rachel und Avishai Tevet aus Gan Shmuel in Israel. Zwei warmherzigen Menschen die beschlossen hatten uns Gutes zu tun und uns mit ganz besonderen Menschen aus Deutschland in Kontakt zu bringen.“

„Als wir am Flughafen in Stuttgart angekommen waren, empfingen uns zwei junge Frauen, Beate und Rosemarie. Sie umarmten uns herzlich und gaben uns sofort das Gefühl, dass wir wirklich willkommen sind. Sofort haben wir uns wie zu Hause gefühlt. Wir waren im Haus von Rosemarie in Haiterbach untergebracht, einem kleinen charmanten Ort am Rande des Schwarzwalds. Von unserem Zimmer aus konnten wir direkt auf den Wald blicken und hatten jeden Morgen beim Erwachen einen wundervollen Ausblick. Jeden Tag wurden wir mit leckerem hausgemachten Essen direkt aus Rosemaries Garten verköstigt. Dazu unternahmen Beate und Rosemarie verschiedene Ausflüge mit uns inklusive einiger kulinarischer Köstlichkeiten aus der Region. Viel Spaß hatten wir bei gemeinsamen Spieleabenden. Außerdem durften wir Delly und Markus kennenlernen, zwei wunderbare Menschen die sich Tag und Nacht für Israel einsetzen. Dazu hatten wir Begegnungen mit engen Freunden und Familienmitgliedern von Beate und Rosemarie. Überall wurden wir warmherzig und liebevoll aufgenommen.

Gemeinsamer Ausflug mit Gastgebern und Gästen.

Als Kinder von Holocaust-Überlebenden hat es uns sehr gut getan davon zu hören, dass es Deutsche gibt die eine Liebe für das jüdische Volk und Israel haben. Es war eine starke, besondere und tief bewegende Erfahrung über die wir sehr glücklich sind. Während unserer Woche im Schwarzwald hatten die Menschen in unserem Kibbuz und der Umgebung allerdings unter schwerem Raktenbeschuss durch die Hamas zu leiden.

Eine Woche nach unserer Rückkehr nach Israel hatten wir das Privileg, eine Gruppe von 50 jungen Menschen unter der Leitung von Luca Hezel und Delly in unserem Haus aufzunehmen. Die jungen Leute kamen um Israel kennenzulernen. Wir haben ihnen von uns und unserem Kibbuz erzählt. Sie waren sehr nett und interessiert und haben viel nachgefragt. Auch das war eine bewegende und motivierende Erfahrung für die wir sehr dankbar sind.“ – Yehuda und Ety Gutmann